“Hannover – die gemeinsame Stadt”

 
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GEMEINSAM
FÜR MEHR
NACHHALTIGKEIT

Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit

Nachhaltige Produktion, Klima- und Ressourcenschutz: Das Zusammenspiel von Stadt und Region Hannover hat sich in vielen Bereichen bewährt. Regionale Produktion schont Ressourcen, räumliche Nähe erhöht Transparenz und Vertrauen, kurze Wege sichern Qualität. Zudem muss Hannover attraktiv dafür gemacht werden, zu großen Teilen auf Autos zu verzichten und auf Öffentlichen Nahverkehr oder Fahrräder umzusteigen.

  • Lebensmittel: Unterstützung regionale Produzent*innen und Produkte; Brückenschlag zwischen Stadt und Region Hannover; Stärkung der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit; bewusste Ernährung bei Bürgerinnen und Bürgern fördern; Aufbau eines kommunalen Ernährungsamts und Erarbeitung einer nachhaltigen Ernährungsstrategie

  • Lokaler Einzelhandel: Förderung des nachhaltigen regionalen Einzelhandels; vorhandene Räume erschließen und für eine gestaffelte Miete Start-Ups anbieten; Konzepte für nachhaltige Repair- und Upcycling-Initiativen umsetzen

  • Fahrradfreundliche Stadt: Verbesserung der Fahrrad-Infrastruktur; Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit – vor allem für Kinder – treffen

  • Öffentlicher Nahverkehr: Ausbau und Stärkung des Öffentlichen Nahverkehrs; Verbesserung der Strukturen für Berufspendler; umlagefinanzierte, nachhaltige Preispolitik am Beispiel Wiens

 
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HANNOVER
GEHÖRT DIR

Hannover gehört dir

Die Stadtverwaltung stellt eine Vielzahl von sehr guten und wichtigen Dienst- und Unterstützungsleistungen bereit. Zudem macht sie durch ihr Engagement in Kultur und Sport die Stadt Hannover zu einem lebenswerten Ort. In der Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger werden diese Leistungen häufig durch Erfahrungen mit komplizierten Verfahren, schwer auffindbaren Informationen und anonym erscheinenden Prozessen überlagert. Wir benötigen mehr Kommunikation und Wertschätzung zwischen Verwaltung und Bürgern.

  • Aufsuchende Verwaltung: Stadtverwaltung als Dienstleister an den Bürgerinnen und Bürgern verstehen; Leistungen stärker bündeln und besser abrufbar machen; Verbesserung der physischen Erreichbarkeit; Abbau kultureller und sprachlicher Barrieren; schnelle, unbürokratische Unterstützung, um Kinderarmut zu bekämpfen

  • Transparenz: Informationen für Bürgerinnen und Bürger sicht- und begreifbar machen; Verbesserung des Stadtmarketings für potenziell neue Bewohnerinnen und Bewohner; mehr Wertschätzung für die Arbeit der Verwaltung; Verwaltungsentscheidungen, die dem Wohl der Gemeinschaft dienen, verkürzen

  • Mitbestimmung: Verbesserung des Dialogs zwischen Bürgerinnen und Bürgern sowie der Stadtverwaltung; Ermittlung der Bedarfe der Stadtteilexpertinnen und Stadtteilexperten; Institutionalisierung von generationsübergreifenden Prozessen der Beteiligung; Förderung bürgerschaftlichen Engagements im Allgemeinen; Bildung eines Jugendrats, um jungen Menschen einen direkten Weg der Teilhabe zu ermöglichen

  • Inklusion: Hannover barrierefreier machen; Inklusionscoaches in den Stadtteilen installieren; mehr mobile Behindertentoiletten aufstellen; bessere Betreuung von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern auf städtischen Veranstaltungen; E-Ladesäulen an zentralen Orten für Elektrorollstuhlfahrer nutzbar machen

 
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LERNRAUM
FÜR ALLE

Lernraum für alle

Kaum ein Ort prägt das zukünftige Leben junger Menschen so stark wie die Schule. Hier entwickeln sie Interessen und Stärken und legen die Grundsteine für den späteren Lebensweg. Doch der Sanierungsstau in den Gebäuden ist immens. Wir müssen uns fragen, welche Art von Schule wir unseren Kindern zumuten wollen. Die Stadt Hannover hat im Bereich Schulbau und -gestaltung starke Hebel an der Hand, um Lernerfahrungen und Lernergebnisse von allen Kindern zu verbessern und ihnen bestmögliche Chancen für ein selbstbestimmtes Leben zu eröffnen.

  • Gestaltung von Kita und Schulen: Schaffung adäquater Lernbedingungen über Beteiligung; Einbindung von Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern in Planungs- und Bauprozesse; Transparenz gegenüber Anwohner*innen beachten

  • Digitalisierung: Aufbau einer guten Infrastruktur in Neubauten; Nachrüstung der Infrastruktur bei bestehenden Gebäuden; Einbindung von Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern in Digitalisierungsprozesse; Lehrerinnen und Lehrer zu Digitalisierungsexperten machen

  • Potenziale von Lernräumen nutzen: Räume für Formate der Bürgerbeteiligung freigeben; Nutzung für Vereine, Initiativen und Kulturprojekte ermöglichen; generationsübergreifende Entwicklung bestehender und neuer Räume in Richtung Lern- und Begegnungszentren, um Jung und Alt zusammenzubringen, gemeinsames Lernen zu ermöglichen und der Alters-Einsamkeit zu begegnen

 
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GESTALTE
DEINE STADT

Gestalte deine Stadt

Wie soll das Hannover aussehen, in dem wir zukünftig leben? Immer mehr Menschen zieht es in Städte. Und die stehen vor einem Dilemma: Wo immer mehr versiegelt, bebaut und verdichtet wird, müssen gleichzeitig grüne Oasen und Treffpunkte geschaffen werden.Mein Ziel ist es, Hannovers Stadtviertel durch kreative, offene und gestalterische Freiräume gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln und so die Lebensqualität für alle zu erhöhen. Neben der Mitgestaltung dieser Freiräume bestimmen die Stadtteilexpertinnen und Stadtteilexperten mit, wie ihre Quartiere weiterentwickelt werden.

  • Community Gardening: Hannover grüner machen; Verbesserung des Stadtklimas durch temporäre Wandergärten; grüne Lern- und Begegnungsräume schaffen, die nachhaltigen Ressourcenschutz ermöglichen und einen Bildungsauftrag erfüllen

  • Gestaltungsräume schaffen: Leerstände sichtbar und frei zugänglich machen; im Sinne des Stadtdesigns öffentliche Plätze gemeinsam gestalten und nutzen

  • Kunst- und Kulturszene fördern: unbürokratische, schnelle und unterstützende Projektförderung der Kunst- und Kulturszene; Kunst und Kultur für alle zugänglich machen; gemeinsame Gestaltung öffentlicher Plätze

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WOHNRAUM
FÜR ALLE

Wohnraum für alle

Wohnen ist ein Menschenrecht. So steht es in der Menschenrechtscarta der Vereinten Nationen von 1948. Und so muss es vernünftiger Weise auch sein. Dennoch handelt der Mensch wider den Rechten und der Ratio. Darum ist es an uns Bürgerinnen und Bürgern, für dieses verbriefte Recht zu kämpfen, Konzepte für nachhaltige Raumnutzung zu entwickeln und uns dem maßlosen Mietwucher entgegenzustellen. Ich persönlich suche schon lange nach der passenden Wohnform jenseits des herkömmlichen Miet-Marktes.

  • Wohnen bezahlbar machen: Städtisches Gebäudemanagement ausbauen; Leerstände sichtbar und frei zugänglich machen; Alt-Eigentümer in Übergabeprozessen unterstützen; Genossenschaftsmodelle stärken; über solidarische Mieten dynamische Finanzierungsmodelle schaffen

  • Wohnen attraktiv machen: Schwerpunkt auf die Entwicklung sogenannter Brennpunktstadtteile legen; individuelle Konzepte für die Entwicklung aller Stadtteile schaffen